Geldsegen – und das mal zwei(ca. 2 Minuten Lesezeit)

Personengruppe vor Schloss.

In Steinheim überreicht Marion Caspers-Merk den Scheck an Thomas Rosner. Foto: Sandra Brock

Steinheim-Höpfigheim/Mundelsheim – Für die Renovierung von Schlössle und Kilianskirche gibt’s Unterstützung.
Eine kleine Tour de Ländle mit dem Scheckheft macht durchaus Freude, findet Gisela Lasartzyk von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Sie gestern sowohl in Höpfigheim als auch in Mundelsheim Station gemacht und hier wie dort jeweils einen Fördervertrag unterschrieben. Mit von der Partie waren Vertreter von Lotto Baden-Württemberg, von dem die Stiftung finanziert wird.

30.000 Euro steuert die Stiftung zur Renovierung des Höpfigheimer Schlössles bei. Es steht unter anderem eine Sanierung der Fassaden an (wir berichteten). „Das Schlössle hat für Höpfigheim eine riesige Bedeutung“, betonte Gustav-Adolf Thumm, der Vorsitzende des Schlössle-Fördervereins und frühere Ortsvorsteher. Der Bürgermeister Thomas Rosner nennt Thumm das „historische Vermächtnis Höpfigheims“ und betonte, wie richtig für die Stadt der Erhalt des Schlössles sei. Und einen besseren Mieter als den früheren Landrat Ulrich Hartmann könne man sich nicht vorstellen.

Hartmann hat sich – ebenso wie Gustav-Adolf Thumm – im Detail mit der Historie des Schlössles auseinandergesetzt und weiß: „Verkaufen darf es die Kommune
nicht, denn das ist im Eingemeindungsvertrag festgehalten.“ Das habe die Stadt ohnehin nicht vor, betonte Rosner. Das Schlössle sei der zentrale Punkt Höpfigheims. „Dieses Gebäude muss erhalten bleiben und für die Unterstützung sind wir sehr dankbar.“
Zumal das Schlössle nicht nur für die alten Höpfigheimer, die einst hier zur Schule gegangen sind, von großem Wert ist. Der Ortsvorsteher Roland Heck schlug den Bogen ins Heute. „Sowohl Wochenmarkt als auch Weihnachtsmarkt leben von dem ganzen Ensemble Schlosshof.“ Das Schlössle sei auch wegen seiner Atmosphäre und der Optik wichtig.
Marion Caspers-Merk, die Geschäftsführerin von Lotto Baden-Württemberg, freute sich ebenfalls, die Spende überbringen zu können. Als gebürtige Mannheimerin sei sie besonders beeindruckt von der Vielzahl an Kleinoden, die es hier in der Gegend gebe. „Das sind versteckte Juwelen.“

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